Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen („AGB“)
für Zahlungsdienstnutzer

Verbraucherinformation gemäß Verordnung (EU) Nr. 524/2013:
Im Rahmen der Verordnung über die Streitbeilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten steht Ihnen als Verbraucher unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Online Streitbeilegungsplattform der EU-Kommission zur Verfügung.

Verbraucheranfragen an die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA):
Bei Anfragen und Beschwerden iZm der Inanspruchnahme von Kontoinformationsdiensten von FINcredible haben Sie die Möglichkeit, sich an die FMA zu wenden: https://www.fma.gv.at/beschwerden-ueber-beaufsichtigte-unternehmen-einbringen/. Bitte beachten Sie, dass Sie bei Anfragen und Beschwerden zuerst FINcredible kontaktieren sollten, bevor Sie sich an die FMA wenden: https://www.fincredible.io/kontakt/.

1. Allgemeines

1.1. Die FINcredible GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Wien, Österreich, und ist im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien zu FN 481488 x eingetragen (nachfolgend „FINcredible“). FINcredible betreibt unter fincredible.io (nachfolgend das „FINcredible-Portal“) eine Plattform, über die Kontoinformationsdienste gegenüber einer Person (nachfolgend der „Zahlungsdienstnutzer“) erbracht werden können. Diese Kontoinformationsdienste werden z.B. im Rahmen des FINcredible-Check, einem Produkt von FINcredible, erbracht. Bei Kontoinformationsdiensten handelt es sich um Zahlungsdienste iSd § 4 Z 3 ZaDiG 2018 / Art 4 Z 3 PSD2. Diese Kontoinformationsdienste umfassen die Sammlung, Analyse und Bereitstellung von Kontoinformationen von einem Zahlungskonto eines Zahungsdienstnutzers. Bei der Nutzung unserer Produkte zur Bereitstellung von Informationen an einen Dritten (z.B. einen Auftraggeber von FINcredible) können die Ergebnisse der Kontoinformationsdienstleistungen an diesen Dritten übermittelt werden.

1.2. Diese AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen FINcredible und dem Zahlungsdienstnutzer, die über das FINcredible-Portal Kontoinformationsdienste in Anspruch nehmen, jeweils in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.

1.3. FINcredible weist abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Zahlungsdienstnutzers ausdrücklich zurück. Abweichende oder ergänzende AGB des Zahlungsdienstnutzers werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wurde. Abweichungen von diesen AGB, ergänzende Vereinbarungen oder allfällige entgegenstehende AGB des Zahlungsdienstnutzers sind nur zu berücksichtigen, wenn deren Anwendbarkeit von FINcredible für die jeweilige Geschäftsbeziehung schriftlich bestätigt wurden.

1.4. Informationen zum Schutz der persönlichen Daten des Zahlungsdienstnutzers sind in der Datenschutzerklärungen für Zahlungsdienstnutzer auf der Website von FINcredible abrufbar.

2. Vertragsabschluss

2.1. Der Vertrag zwischen FINcredible und dem Zahlungsdienstnutzer kommt erst wirksam zustande, wenn der Zahlungsdienstnutzer den Button „Weiter zur Bank“ (oder einen gleichbedeutenden Button) zur Freigabe seines Zahlungskontos angeklickt hat.

2.2. Angebote von FINcredible auf Vertragsabschluss sind freibleibend und unverbindlich und stellen lediglich eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung durch den Zahlungsdienstnutzer dar.

3. Geltungsbereich und Leistungsbeschreibung

3.1. Diese AGB gelten für die Bereitstellung von Kontoinformationsdiensten durch FINcredible gegenüber einem Zahlungsdienstnutzer unter Nutzung des FINcredible-Portals. Die Beschreibung der Funktionsweise des FINcredible-Check in Abschnitt 3. dieser AGB hat lediglich informativen Charakter.

3.2. FINcredible ermöglicht Zahlungsdienstnutzern, ihre Zahlungskontodaten zur Analyse im Rahmen der Kontoinformationsdienste bereitzustellen.

3.3. Der Zahlungsdienstnutzer kann die Kontoinformationsdienste durch Nutzung des FINcredible-Portals in Anspruch nehmen. Die Teilnahme ist freiwillig und setzt die Zustimmung des Zahlungsdienstnutzers zur Nutzung und Verarbeitung seiner Daten voraus.

3.4. Die Erbringung von Kontoinformationsdienstleistungen erfolgt auf Basis der Zahlungskontodaten eines vom Zahlungsdienstnutzer angegebenen Zahlungskontos. Diese Daten werden durch FINcredible analysiert, um relevante Informationen für die Kontoinformationsdienste zu ermitteln. Die Analysen beziehen sich auch auf Angaben und Einwilligungen des Zahlungsdienstnutzers, die dieser im Rahmen der Inanspruchnahme der Dienste von FINcredible selbstständig tätigt. Nähere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten sowie zur Datenverarbeitung durch Dritte finden Sie in der FINcredible-Datenschutzerklärung für Zahlungsdienstnutzer.

3.5. Sofern Kontotransaktionsdaten freigegeben und erhoben werden, werden diese auf Basis von statistischen Verfahren / Mustererkennung (z.B. Beträge oder Regelmäßigkeiten von Zahlungen) und Textanalyse anhand der Verwendungszwecke oder Empfängernamen (z.B. „Einkommen“ oder „Tankstelle“) analysiert und kategorisiert. Die so gewonnenen Datenkategorien werden mittels statistischer Analyse und Aggregation der einzelnen Kategorien analysiert und als Ergebnisse der Kontoinformationsdienstleistungen ausgewiesen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Bereitstellung der Kontoinformationsdienste.

3.6. Aufgrund von Wartungsarbeiten, technischen Störungen / Fehlern oder sonstigen von FINcredible nicht zu vertretenden Umständen kann es zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit der Kontoinformationsdienste kommen. FINcredible ist bemüht, solche Störungen schnellstmöglich zu beheben und die Dienste fortlaufend zu optimieren.

3.7. Bei der Nutzung des FINcredible-Portals zur Bereitstellung von Informationen an einen Dritte können die Ergebnisse der Kontoinformationsdienste diesem Dritten über das FINcredible-Portal (entweder direkt auf der Fincredible-Portal-Website oder per API [Programmierschnittstelle]) in einer vom Dritten verwendeten Plattform oder anderen Software angezeigt werden und der Zahlungsdienstnutzer wird darüber informiert. Gemäß den FINcredible-Datenschutzerklärungen wird dieses Ergebnis dem Dritten nach einer definierten Frist nicht mehr dargestellt und zu diesem Zeitpunkt aus dem FINcredible-Portal entfernt.

4. Rechte und Pflichten des Zahlungsdienstnutzers

4.1. Der Zahlungsdienstnutzer verpflichtet sich, seine Daten wahrheitsgetreu anzugeben. Er hat die Möglichkeit, Einsicht in die durch die Kontoinformationsdienste gewonnenen Ergebnisse zu nehmen.

4.2. Im Falle von und/oder-Konten ist der Zahlungsdienstnutzer verpflichtet sicherzustellen, dass er im Innenverhältnis zu anderen Verfügungsberechtigten über ausreichende Berechtigung zur Freigabe des Zahlungskontos verfügt.

4.3. Der Zahlungsdienstnutzer ist verpflichtet, seine Daten vor unberechtigtem Zugriff Dritter, missbräuchlicher Nutzung oder in betrügerischer Absicht vorgenommener Verwendung zu schützen. Der Zahlungsdienstnutzer hat unverzüglich jede unberechtigte, missbräuchliche Nutzung oder in betrügerischer Absicht vorgenommene Verwendung seiner Daten sowie den Verdacht, dass seine Daten einer solchen Gefahr ausgesetzt sein könnten, per E-Mail an datenschutz@fincredible.io zu melden.

4.4. Der Zahlungsdienstnutzer ist nicht berechtigt, die Ergebnisse der Kontoinformationsdienste außerhalb des FINcredible-Portals weiterzugeben oder anderweitig zur Verfügung zu stellen.

4.5. Der Zahlungsdienstnutzer verpflichtet sich, keine störenden Eingriffe mit technischen oder elektronischen Hilfsmitteln in die Kontoinformationsdienste sowie die zugrundeliegende Software, insbesondere Hackingversuche, Einschleusen von Viren/Würmern/Trojaner oder sonstige Störungsversuche, zu unternehmen.

5. Rechte und Pflichten von FINcredible

5.1. FINcredible ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistungen selbst auszuführen oder sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen.

5.2. Auf Grundlage der entsprechenden ausdrücklichen Einwilligung des Zahlungsdienstnutzer ist FINcredible berechtigt, auf das vom Zahlungsdienstnutzer angegebene Zahlungskonto zuzugreifen, um die Kontoinformationsdienste durchführen zu können.

5.3. FINcredible behält sich das Recht vor, keine Informationen zu übermitteln oder um zusätzliche Auskünfte zu ersuchen, falls die bereitgestellten Daten des Zahlungskontos unvollständig, unrichtig oder nicht aussagekräftig sind. FINcredible wird den Zahlungsdienstnutzer und gegebenfalls den Dritten hierüber informieren.

5.4. FINcredible behält sich das Recht vor, keine Kontoinformationsdienste zu erbringen, falls die Daten des Zahlungskontos aufgrund technischer Störungen nicht abgerufen werden können oder kein geeignetes Konto vom Zahlungsdienstnutzer angegeben wurde. FINcredible wird den Zahlungsdienstnutzer und gegebenfalls den Dritten hierüber informieren.

5.6. FINcredible legt höchsten Wert auf den Schutz der Daten und wird diese durch den Einsatz von dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Schutzmechanismen vor unberechtigtem Zugriff Dritter, missbräuchlicher Nutzung oder in betrügerischer Absicht vorgenommene Verwendungen schützen.

5.7. FINcredible ist nicht verpflichtet, die vom Zahlungsdienstnutzer angegebenen Daten auf ihre Richtigkeit, Schlüssigkeit oder Vollständigkeit zu überprüfen. FINcredible ist auch nicht verpflichtet zu überprüfen, ob neben dem vom Zahlungsdienstnutzer angeführten Zahlungskonto noch andere Zahlungskonten für die Erbringung von Kontoinformationsdienstenrelevant sein können. Insbesondere ist FINcredible nicht verpflichtet zu überprüfen, ob das vom Zahlungsdienstnutzer bekannt gegebene Zahlungskonto dem Zahlungsdienstnutzer zuzurechnen ist. 

6. Entgelt und Zahlungsbedingungen

6.1. Sofern nicht anders angegeben, ist die Erbringung der Kontoinformationsdienste für den Zahlungsdienstnutzer unentgeltlich. Sofern vom Zahlungsdienstnutzer für die Erbringung der Kontoinformationsdienste ein Entgelt zu leisten ist, wird dieses einmalig pro erbrachter Dienstleistung fällig. Das zu leistende Entgelt ermittelt sich nach den im Rahmen der Kontoinformationsdienste dargestellten Informationen, aktuellen Preislisten sowie den in Prospekten und Geschäftsbriefen dargestellten Konditionen und Leistungen und gegebenenfalls weiteren Angaben. Der Zahlungsdienstnutzer wird vor der Zahlung über das zu leistenden Entgelt inklusive aller Steuern und Gebühren informiert.

6.2. FINcredible behält sich das Recht vor, abweichende Entgelte, Gebühren und sonstige Konditionen für zukünftige Kontoinformationsdienste oder an ausgewählte Neukunden oder Bestandskunden zu verrechnen oder vertraglich vorzusehen, ohne dass daraus möglicherweise resultierende Vorteile an den Zahlungsdienstnutzer, dem diese Vorteile nicht zukommen,weitergegeben werden müssen (z.B. durch eine Anpassung der Entgelte für zukünftige Kontoinformationsdienste für den Zahlungsdienstnutzer, das Verschenken von Gratis-Kontoinformationsdienstenim Zuge einer Werbekampagne oder durch von den AGB abweichende Verträge mit bestimmten Kunden).

6.3. Das Entgelt wird unmittelbar vor Erbringung der Kontoinformationsdienste fällig und die vollständige Zahlung ist Voraussetzung für die Erbringung der Kontoinformationsdienste durch FINcredible, sofern die Leistung für den Interessenten nicht unentgeltlich durchgeführt wird.

7. Gewährleistung und Haftung

7.1. Sofern FINcredible die Leistungen gegenüber dem Zahlungsdienstnutzer unentgeltlich erbringt, bestehen keine Gewährleistungsansprüche des Zahlungsdienstnutzers.

7.2. FINcredible leistet ausschließlich dafür Gewähr, dass die Kontoinformationsdienste gemäß den Bestimmungen dieser AGB durchgeführt werden.

7.3. FINcredible stellt die Kontoinformationsdienste grundsätzlich rund um die Uhr zur Nutzung zur Verfügung. Es kann jedoch unter anderem im Rahmen von Wartungsarbeiten, Weiterentwicklungen oder anderweitigen (technischen) Störungen / Fehlern zu vorübergehenden Unterbrechungen oder Beeinträchtigungen der Kontoinformationsdienste kommen. FINcredible übernimmt daher keine Gewähr dafür, dass die Kontoinformationsdienste und die zugrunde liegende Software ständig, vollständig und fehlerfrei verfügbar sind.

7.4. FINcredible haftet, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur, wenn ein Schaden durch FINcredible vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. Die Haftung von FINcredible für leichte Fahrlässigkeit ist – ausgenommen für Personenschäden sowie für Schäden, die aus der Verletzung einer der in Abschnitt 3. dieser AGB genannten Hauptleistungspflichten resultieren – ausgeschlossen.

7.5. Die vom Zahlungsdienstnutzer angegebenen Daten und insbesondere die freigegebenen Daten eines Zahlungskontos des Zahlungsdienstnutzers werden von FINcredible ausschließlich für die Zwecke der Verarbeitung gemäß den AGB, Datenschutzerklärungen und Einwilligungserklärungen herangezogen. Die vom Zahlungsdienstnutzer angegebenen Daten werden nicht auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Schlüssigkeit geprüft und FINcredible übernimmt keinerlei Haftung, sofern FINcredible kein grobes Verschulden (grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz) trifft. Es wird ebenso nicht überprüft, ob neben dem vom Zahlungsdienstnutzer angeführten Zahlungskonto noch andere Zahlungskonten für die Verarbeitung relevant sein können und ob der Zahlungsdienstnutzer bei und/oder-Konten im Innenverhältnis über ausreichende Berechtigung zur Freigabe des Zahlungskontos verfügt. Eine Haftung von FINcredible für dem Zahlungsdienstnutzer aus einem solchen Umstand entstandene Schäden ist ausgeschlossen.

7.6. FINcredible übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden, z.B. aufgrund verspäteter Übertragung von Daten, die dem Zahlungsdienstnutzer durch temporäre Unterbrechungen oder Beeinträchtigungen der Kontoinformationsdienste im Sinne des Punkt 7.3. entstehen, sofern FINcredible kein grobes Verschulden (grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz) an den für den Schaden kausalen Ursachen trifft.

7.7. FINcredible überprüft nicht, ob neben dem vom Zahlungsdienstnutzer für die Erbringung der Kontoinformationsdienste angegebenen Zahlungskonto noch andere Zahlungskonten für die Verarbeitung relevant sein können. Die Haftung von FINcredible für aus einem solchen Umstand resultierende Schäden ist daher ausgeschlossen.

7.8. FINcredible verwendet geeignete mathematisch-statistische Verfahren zur Durchführung der Dienste, aber übernimmt keine Haftung für Schäden, die aufgrund von Fehlern bei der Durchführung der Dienste entstehen. Zudem werden technische und organisatorische Maßnahmen getroffen, um das Risiko von Fehlern bei der Durchführung der Kontoinformationsdienste zu minimieren.

7.9. FINcredible übernimmt keinerlei Gewähr oder Haftung für die Verfügbarkeit, die Richtigkeit, die Vollständigkeit, die Schlüssigkeit und die Aktualität der abgefragten Kontoinformationen.

8. Rücktrittsrechte

8.1. Sofern der Zahlungsdienstnutzer Verbraucher ist, sind auf Verträge, die im Wege des Fernabsatzes oder außerhalb der Geschäftsräume von FINcredible geschlossen wurden (Fern- oder Auswärtsgeschäfte, § 1 FAGG), die entsprechenden Bestimmungen des FAGG anzuwenden. Der Verbraucher kann von einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag binnen der gesetzlichen Frist von 14 Tagen ohne Nennung von Gründen zurücktreten.

8.2. Die Rücktrittsfrist beginnt bei Dienstleistungsverträgen mit dem Tag des Vertragsabschlusses, sofern die Leistung von FINcredible noch nicht vollständig erbracht wurde.

8.3. Die Erklärung des Rücktritts von einem Fern- oder Auswärtsgeschäft ist an keine bestimmte Form gebunden. Der Verbraucher kann dafür das Muster-Widerrufsformular gemäß Anhang I Teil B FAGG verwenden. Für eine eindeutige Zuordnung sollte die Rücktrittserklärung des Verbrauchers zudem die bei FINcredible bekannt gegebene E-Mail-Adresse enthalten.

8.4. Rücktrittserklärungen sind grundsätzlich per E-Mail an contact@fincredible.io oder per Post an:
FINcredible GmbH, zH Geschäftsführung, Wagenseilgasse 7 A-1120 Wien, Österreich, zu richten.

8.5. Tritt ein Verbraucher von einem Fern- oder Auswärtsgeschäft zurück, wird FINcredible alle vom Verbraucher geleisteten Zahlungen unverzüglich, jedoch spätestens 14 Tage ab Zugang der Rücktrittserklärung erstatten. FINcredible wird für die Rückzahlung dasselbe Zahlungsmittel verwenden, das der Verbraucher für die Abwicklung seiner Zahlung verwendet hat; die Verwendung eines anderen Zahlungsmittels ist zulässig, wenn es mit dem Verbraucher so vereinbart wurde und diesem dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.

9. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

9.1. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Ist der Zahlungsdienstnutzer Verbraucher, so führt die Rechtswahl nicht dazu, dass dem Zahlungsdienstnutzer der Schutz, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalt gewährt wird, entzogen wird.

9.2. Bei der Durchführung der Kontoinformationsdienste auf einer von Dritten betriebenen Plattform sind die dort geltenden Nutzungsbestimmungen und AGB zu beachten.

9.3. Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB bzw. sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen FINcredible und dem Zahlungsdienstnutzer gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

10. Schlussbestimmungen

10.1. Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Vereinbarung, von diesem Formerfordernis abzugehen.

10.2. Im Fall von Widersprüchen zwischen diesen AGB und abweichenden schriftlichen Vereinbarungen zwischen FINcredible und dem Zahlungsdienstnutzer gehen die Bestimmungen der abweichenden Vereinbarungen vor.